Jagdhunde:

 

1.   Der Spezialist“

 

 

Man sollte auch erkennen wann die Grenzen der Leistungsfähigkeit des eigenen Hundes erreicht sind; hier im Besonderen bei der Nachsuchenarbeit.

Man sollte nicht erst den „Spezialist“ anfordern, wenn bereits mehrere Hunde mit Führen die Schweißfährte erfolglos nach allen Richtungen hin vertrampelt haben, sondern ihn gleich zu Hilfe holen, wenn man eine schwierige Nachsuche erwartet.

 

Jeder Hundeführer hat dem Wild gegenüber die Verpflichtung und den Mut, zu sagen: “Diese Aufgabe ist für uns beide zu schwierig.“ (Zitat Walter Heim, Nachsuchenspezialist)

Falls eine schwierige Nachsuche ansteht, stehen in unserem Raum folgende „Schweißhunde“ zu Verfügung:

 

2.   „Drückjagdhunde“

 

Vom Hundeeinsatz bei Bewegungsjagden:

 Allein das Können der Hunde entscheidet

In Bezug auf den Einsatz von Hunden gilt der Leitspruch: Qualität vor Quantität.

Einzeln jagende Hunde, die sich gut dirigieren lassen, arbeiten wesentlich effektiver als eine Meute, die sonst wo jagt

Nicht die Rasse oder die Laufhöhe des eingesetzten vierläufigen Jagdhelfer ist vorrangig, sondern dessen Können.

Spur- und Fährtenlaut, sowie Wildschärfe, guter Orientierungssinn, Verträglichkeit des Hundes gegenüber Artgenossen und Menschen, Wesensfestigkeit und ausreichende jagdpraktische Gelegenheit zur Einarbeitung als Stöberhund sind dafür unabdingbare Voraussetzungen.

„Die praktische Zusammenarbeit entscheidet über den Einsatz, nicht die Rasse“, ist ein Ausspruch von Walter Heim.

Beim Einsatz von Jagdhunden bei Bewegungsjagden sollten all diese Punkte berücksichtigt werden.

 

Zum Schluss habe ich ein schönes Bild einer Zeichnung eines Jagdhundes mit folgendem Untertitel:

 

„Daß mir der Hund viel lieber sei

sagst du, o Mensch, sei Sünde.

Der Hund ist mir im Sturme treu,

der Mensch nicht mal im Winde!“

von I. G. Graf zu Münster